Vor dem Sturm

Am letzten Tag des Jahres bin ich mit der Kamera noch mal bei mir „ums Carre“ gegangen, solange es noch ruhig und verschlafen ist. In zwei Stunden ist hier Böllerkrieg. Ich wünsche euch trotzdem ein friedliches neues Jahr.

 

19 Gedanken zu “Vor dem Sturm

  1. Lieber Rolf,
    das ist der Wedding, wie wir ihn heute kennen!
    Als Eingeborene haben wir das Karree erkannt! Früher wurde die Tankstelle aus den 30ern von einem 2flügeligen braunen Holztor verdeckt. Den Laden mit den Afrikanischem Schaufenster werde ich im Neuen Jahr betrachten, genau wie den leerstehenden Laden. Ich mache gerade eine fotografische Bestandsaufnahme von den leestehenden Läden um die Müllerstraße und habe schon einige Fotos gesammelt.
    In diesem Sinne einen guten Rutsch ins Jahr 2018 von Susanne

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    • Liebe Susanne, willkommen im Neuen Jahr. Ich bin noch halb taub vom Böllern. Ich finde es natürlich schön, dass meine Bilder dir einne Anregung für dein Projekt gegeben haben. Aber ich war doch erschreckt, als ich mir die Bilder angeschaut habe, wie runtergekommen es in manchen Ecken hier ausssieht. Im Alltag nehe ich das gar nicht mehr wahr.

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      • Ja, Rolf, das geht mir auch so. Wenn man im Wedding lebt, schauen sich diese Ecken einfach weg. Gestern habe ich bei meinem Spaziergang mal gezielt darauf geachtet und auch festgestellt, wie heruntergekommen der Wedding ist. Ich hoffe, du bist ebenso gut im neuen Jahr angekommen wie ich. 🙂 Ich bin erstaunt, dass wir heute erst den 6. haben, mir kommt das Jahr 2018 schon vor, als ob es nie ein anderes gab.

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  2. Sag mal, den Cowboy, hast du den vor dem Fotografieren gefragt? Ist seiner Mimik nicht unbedingt abzulesen. (Ich meine das nicht irgendwie erzieherisch oder so, mich interessiert als ebenfalls Fotobegeistertem nur, wie du mit diesen Street-Photography-Situationen umgehst.)
    Ansonsten: Ja, es sieht heruntergekommen aus, dachte ich auch als erstes. So ist das heute eben in „solchen“ Vierteln. Aber ganz sicher wirkte es nach dem Sturm noch deutlich tiefergelegt. Schlimmer geht immer.
    Das „Flop“-Logo ist allerdings ganz großartig…

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    • Der Cowboy war ganz gemütlich und froh über etwas Ablenkung. Ja, ich frage immer, seit ich mal in London ganz frech meine Kamera auf eine Gruppe verschleierter Frauen gerichtet habe und die meinten, ich solle mich nicht lustig machen über sie.
      Das mit dem Logo sag ich der Schwester des Besitzers. Sie studiert Grafik. Dann freut sie sich.

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  3. Hallo Rolf,
    etwas verspätet auch von mir ein frohes Neues Jahr…mal schauen was es uns bringt…dem Wedding vielleicht ein wenig neue Wandfarbe….einerseits ist so ein Kietz gerade für Auswärtige interessant anzuschauen…andererseits dort zu wohnen kann einen gerade in der dunklen Jahreszeit etwas frustrieren, da hilft dann wirklich nur das angesprochene Ausblenden…In Hamburg hielt sich die Völlerei diesmal in Grenzen, es war sogar unheimlich ruhig die Nacht…waren wohl viele in den Kurzurlaub verschwunden. Schauen wir mal was das Jahr bringt, wünsche dir dazu alles Gute,
    Grüsse von Jürgen

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    • Hallo Peggy, lieber Grüße zurück. Ich dachte sie gehen jetzt in den Norden, aber du bist ja mittlerweile einiges herumgekommen. Meinen Respekt. Muss mal wieder bei dir stöbern gehen. Rolf

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