Lasset die Kindlein

 

Ein grauer, regnerischer Tag in Berlin. Also schnapp ich mir den Fotoapparat und such mir was in meinem Kiez, was Buntes. Muss nicht lange laufen, um mein Thema zu finden. In so ziemlich jeden leerstehenden Laden ist in den letzten zwei-drei Jahren eine Kita eingezogen. Der Kindersegen muss enorm sein. Die Grundschule musste Container aufstellen. Während die Hipster-Cafes schon wieder pleite gehen, und der Montessoriladen seine Pforten für immer geschlossen hat (was da jetzt wohl reinkommt?) boomen die Hinterhofkitas.

DSCF1976

Und wenn die Sonne wieder scheint machen wir weiter mit den neuen Seniorenresidenzen und Pflegestationen, wo die Baby-Boomer meiner Generation so nach und nach versorgt werden….

8 Gedanken zu “Lasset die Kindlein

  1. Diese Dokumentation gefällt mir. „Tüte Mücken“ ist ein hübscher Name für einen Kinderladen. Der kirchliche Kindergarten wirkt auf mich freudlos. Nur der äußere Anschein? Selbstverwaltete, meist antiautoritäre Kindergärten in ehemaligen Ladenlokalen gab es im Westen schon Anfang 1970.

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  2. „Forever Young“ wäre auch ein schöner Name für eine Seniorenresidenz. ( Song von Bob Dylan )
    Oder :
    „When I think of all the good times that I’ve wasted having good times“ ( Song von Eric Burdon & The Animals)
    Oder:
    „Old but Gold“ (wie gerne schmucke Oldtimer bezeichnet werden 🙂
    usw…usw…

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