Sich den Wedding schön malen

Als ich in meinen letzten Beitrag über einen grauen Herbsttag in Berlin ein Bild von einem heruntergekommenen Kiosk an einem grauen Herbsttag einfügen wollte, merkte ich: das geht nicht mehr. Seit Jahren fotografiere ich heruntergekommene Betonklötze, Geschäfte und Häuser in meinem Viertel. Alles Grau in Grau. Ich konnt‘s nicht mehr ertragen. Deshalb malte ich auf meinem Tablet ein paar bunte Linien um das graue Bild. So gefiel es mir schon besser. Ermutigt durch die freundlichen Rückmeldungen von docvogel und Susanne Haun malte ich einfach weiter in meiner Fotomediathek herum. Und es war wunderbar zu sehen, wie das graue Drumherum verschwand. Bunt ist es geworden und es ist noch genug Grau übriggeblieben. Ich hoffe, die Bilder machen euch so viel Spaß wie mir.

Grün ist die Hoffnung

Das Jahr 2022 hat für mich an der Ostsee begonnen. Auf dem “Pfad der Besinnung“ in Puttbus. War gut, mal für ein paar Tage weg zu sein. Wieder zurück begrüßt mich ein trüber, regnerischer Sonntagmorgen. Frau Coroco hat mich vor Weihnachten auf einen Kris Kristofferson-Trip geschickt. Jetzt bin ich wieder auf den “Sunday Morning Sidewalks“ gelandet. Aber mit etwas Abstand finde ich ein paar grüne Flecken auf den grauen Gehwegen. Ich wünsche euch, dass auch ihr im neuen Jahr ein paar grüne Flecken der Hoffnung findet.

Nicht kleckern

Hab ja die letzten Tage einige Bilder von Krokussen hier gesehen. Von wegen Frühling und so. Sehr schön, wirklich. Kann man nicht meckern. Aber ein Blümchen oder zwei, dass ich nicht lache. Kommen sie mal in meinen Hinterhof. Da zeig ich ihnen mal, wie man das richtig macht. Nicht sähen, aber dafür reichlich ernten. So machen wir das hier in Berlin. Ich sach mal so in aller Bescheidenheit: Ist doch echter Hingucker, oder?

Und bei der Nacht,

senken alle Blümelein

die Köpfchen sacht

und schlafen ein.

Schönen Abend wünsch ich ihnen noch.